KI in der Unternehmenskommunikation

KI in der Unternehmenskommunikation

Künstliche Intelligenz: Wer den technologischen Fortschritt nicht verschlafen will, muss sich mit folgenden Möglichkeiten auseinandersetzen. Aufgeschlossenheit ist eine der wichtigsten Eigenschaften für Mitarbeiter in der Unternehmenskommunikation. Dennoch stehen viele von ihnen neuen Technologien wie etwa Automatisierung und Künstlicher Intelligenz sehr skeptisch gegenüber.

KI in der Unternehmens-kommunikation

Jeden Technologietrend zu bejubeln, wäre allerdings genauso falsch, wie ihn von vornherein kategorisch abzulehnen. Entscheidend ist vielmehr, die neuen Möglichkeiten sorgfältig zu prüfen. Wer den technologischen Fortschritt nicht verschlafen will, muss sich mit den Optionen auseinandersetzen. Unternehmen, auch im Mittelstand, sollten zum einen Berührungsängste überwinden, zum anderen aber auch Grenzen für sich definieren.

Zeit sparen

Künstliche Intelligenz verändert bereits heute die Art und Weise, wie wir in der Kommunikation arbeiten: Digitale, sprachgesteuerte Assistenten helfen, schneller an relevante Informationen zu kommen, Dinge zu bestellen oder sogar Fotos und Grafiken zu bearbeiten. Es gibt Funktionen wie Text-zu-Sprache oder Sprache-zu-Text, Übersetzungen von Texten und sogar Gesprächen, automatisierte Bilderkennung oder die automatisierte Texterstellung. Wiederkehrenden Prozesse zu automatisieren, spart sehr viel Zeit und verbessert den Durchsatz und den Outcome der Unternehmenskommunikation enorm.

Neue Erkenntnisse gewinnen

Künstliche Intelligenz kann aber nicht nur Zeit sparen, sondern auch ganz neue Erkenntnisse erbringen. Durch die Analyse von Verhalten z. B. in Social Media, aber auch von Anrufen und Gesprächen, die Auswertung und Interpretation von Gesichtsausdrücken oder von Körpersignalen wie Herz- und Atemfrequenz können Algorithmen nicht nur herausfinden, was eine Person in einem bestimmten Moment will – sie erkennen auch, wie er sich in diesem Moment fühlt oder wie er ganz generell tickt. Mit diesem Wissen lässt sich nicht nur die spezifische Ansprache verändern, sondern auch das spezifische Angebotsportfolio bis hin zum individuellen Preis.

Der Arbeitsplatz der Zukunft

In den letzten zehn Jahren gab es kaum innovative Entwicklungen im Arbeitsumfeld. Unternehmen stehen zunehmend unter Zugzwang, denn mittlerweile bestimmen und fordern Mitarbeiter die Umgestaltung des Arbeitsplatzes hin zu einem Wohlfühlplatz. Das fängt bei der Möglichkeit einer flexiblen Arbeitszeit an, geht über den Homeoffice Zugang, bis hin zu modernen Technologien, die zeitraubende, manuelle Prozesse automatisieren und einfacher gestalten. Lösungen und Produkte mit innovativen Ansätzen wie künstlicher Intelligenz (KI) werden ein fester Bestandteil des Future Workplace. Unternehmen, die diese Entwicklung nutzen und das Potenzial von KI voll ausschöpfen, sind gut gewappnet im Kampf um Fachkräfte und Generation Y. Außerdem legen sie Basis für ein intelligentes Unternehmen.

Sich erst informieren, dann Ziele und Grenzen setzen

Unternehmen sind gut beraten, Zeit und Ressourcen für die notwendigen Schritte in der Unternehmenskommunikation zur Verfügung zu stellen. Um realistische Ziele und Grenzen zu setzen, muss sich die Abteilung zunächst ein Bild vom derzeitigen Status der technischen Möglichkeiten und Einsatzszenarien machen. Häufig bieten Branchenverbände, Messe- und Kongressveranstalter Vorträge und Workshops zu den Trendthemen an. Auch Inhouse-Workshops sind möglich. Während die Ziele meist schnell festgelegt sind, ist es deutlich schwieriger, im ersten Schritt gleich auch die Grenzen zu ziehen. Es kann sein, dass die Frage, wo sinnvolle Grenzen des KI-Einsatzes im eigenen Unternehmen sind, erst in einem nächsten Schritt bündig beantwortet werden kann.

Fazit

Der Wandel in der Unternehmenskommunikation ist allgegenwärtig. Auch für mittelständische Unterhemen gilt es, dies zu akzeptieren – und den Wandel aktiv mitzugestalten. Eine gesunde Skepsis gegenüber allzu rosigen Versprechungen in Sachen Künstlicher Intelligenz ist durchaus ratsam. Aber es wäre fatal, damit die eigene Untätigkeit entschuldigen zu wollen.